Die Berge um Hohburg und
Lüptitz entstanden vor ca. 280 Millionen Jahren durch
vulkanische Tätigkeit. Sie bestehen aus einem festen Gestein,
dem Quarzporphyr. Seit Mitte vorigen Jahrhunderts erfolgt in mehreren
Brüchen der Abbau und die Verarbeitung zu Pflastersteinen (bis
Anfang der 60er Jahre), Schotter und Splitten.
Während des Eiszeitalters wurden die einst bizarren
Bergkuppen zu Rundhöckern geformt, die mit ihrer
höchsten Erhebung, dem Löbenberg (240 NN), etwa 120
Meter aus der Ebene ragen. Zeugen dieser Naturgewalten sind als
Gletscherschliffe (Morlot-Felsen) und Windschliffe
(Naumann-Heim-Felsen) auf dem kleinen Berg zu sehen. Dieses Areal steht
mit seiner Tier- und Pflanzenwelt unter Naturschutz.
Große Teile des Quarzporphyrs verwitterten vor ca.
60 Millionen Jahren zu Kaolin, das bei Hohburg von 1901 bis 1965
abgebaut wurde. Heute ist der ehemalige Tagebau mit seiner
großen Wasserfläche, den Liegewiesen und Wanderwegen
ein beliebtes Ausflugsziel.
In einem flachen Tal fließt der Lossabach durch
Müglenz und Hohburg, vorbei an Klein- und
Großzschepa zur Mulde.
Bei Wanderungen durch die Hohburger Berge bieten sich weite
Ausblicke von der Skiwiese, dem Kirschberg oder der Südseite
des Galgenberges. Vom Sportheim Rodelbahn aus kann dafür ein
gut beschilderter, etwa 3 Kilometer langer Rundweg genutzt werden.
Empfehlenswert ist auch ein Spaziergang durch den Tiefen Grund nach
Zwochau oder über den Kleinen Berg zum Kaolinsee.